Der KTV auf der Piste – Skiweekend in Engelberg

erstellt am: 26.03.2018 | Kategorie: Berichte

11 KTVler inklusive Anhang machten sich am Morgen des Samstags, 10. März auf in das Skigebiet Engelberg-Titlis. Mit einer kleinen Verspätung ab Menznau ging es Richtung Obwalden, da es ein «Unterdörfler» tatsächlich schaffte das zweite Jahr in Folge zu verschlafen.

In Engelberg angekommen begaben wir uns dann als erstes in unsere nächtliche Bleibe, dem St. Josefshaus, um unser Gepäck zu verstauen. Dort wurden wir freundlich von den Ordensschwestern empfangen, die uns auch gleich die Lokalitäten zeigten. Bevor es auf die Piste ging erkundigte man sich bei uns, ob wir auch wirklich alle unsere Schlüssel dabeihaben. Es wäre wohl nicht das erste Mal gewesen, wenn jemand des Personals in den frühen Morgenstunden aus dem Bett geholt worden wäre.

Auf dem Titlis wurden wir dann von einem regelrechten Schneesturm empfangen. Während die einen von uns froh waren unter der Ski-Jacke doch noch einen Pulli angezogen zu haben, schien das Wetter den fernöstlichen Touristen nichts anhaben zu können. So besichtigten diese den Berg lediglich im T-Shirt. Vor allem an diesem Morgen, so schien es, wollte uns Frau Holle noch nicht auf der Piste und so wurden die meisten nach einer Abfahrt in die Beiz gezwungen. Nach dem Mittag ging es dann wieder auf die Piste, bevor man sich dann gegen Abend auf die Talabfahrt begab. Bei dieser blieben die spektakulären Showeinlagen für einmal aus.

Bei der Talstation führte der Weg dann ins «Chalet», wo es alles gab, was man sich unter Aprés-Ski so vorstellt. Ein DJ, viele Wintersportler und reichlich zu trinken. Je später es wurde desto besser wurde auch die Stimmung und der Dialekt passte sich bei einigen dem der Nidwaldner an. So informierte ein KTVler mit «Es wot nid löife» alle Toilettengänger über seine Notlage in bestem Dialekt. Auch die folgende Diskussion mit seinem Pissoir-Nachbar verriet nichts über seine wahre Herkunft. Am Abend traf man sich dann zum Nachtessen und gemütlichen beisammen, bevor man den Abend in der «Gletscherspalte» ausklingen liess.

Am Sonntag entschied man sich dann für ein gemütliches Frühstück und gegen das Skifahren, da das Wetter nicht vielversprechend war. Als sich die Sonne gegen Mittag blicken liess, ging es doch noch Richtung Berg, jedoch erst im zweiten Anlauf, da die eine Seilbahn wegen Sturm ausser Betrieb war. Verletzungsfrei aber mit müden Beinen ging es am Nachmittag zurück nach Menznau.