Skiweekend Melchsee-Frutt

erstellt am: 06.03.2016 | Kategorie: Berichte

Der KTV im Schnee – Skiweekend in der Melchseefrutt

15 KTVler machten sich am Morgen des Samstags, 5. März auf in das Skiweekend im Melchsee-Frutt. Schon in Menznau schneite es und auch im Kanton Obwalden gab Frau Holle ihr bestes uns in den Beizen zu halten. Vermutlich versuchte sie den fehlenden Schnee vom Dezember und Januar noch zu kompensieren.

Als erstes mussten wir unser Gepäck auf den Bonistock bringen, eine Gruppe versuchte es per Sessellift und die andere per Gondelbahn und Fussmarsch. Schlussendlich brachte die Gruppe Sessellift einen Vorsprung von über eine Stunde oder drei Appenzellern ins Ziel, da sich die Gruppe Gondelbahn noch verfuhr.

Unsere Unterkunft auf dem Bonistock mitten im Skigebiet konnte neben der super Lage und warmem Wasser auch mit der Boni-Horst-Bar punkten in dem ein paar wenige schon am Vormittag mit dem Apresski begannen. Vom Skifahren gibt es einzig zu erwähnen, dass ein Tiefschneehaase im Wald sein blaues Wunder erlebte und dass drei Jasser mit einem famosen Schlusssprint die letzte Gondel auf den Bonistock erreichen konnten. Der erste Skitag zusammengefasst: keine Gefahr für Sonnenbrand, erhebliche Lawinen und Nachbrandgefahr.

Am Abend gab es ein Nachtessen für alle mit viel Bohnen als Gemüse. Ob das eine gute Idee war in einer Unterkunft mit lauter Massenschlägen sei mal dahingestellt. Am Abend folgte das obligate gemütliche Beisammensein mit Jass und Töggelen. Die jüngere Generation, ab Jahrgang 1995 gehörte man übrigens bereits zu den Alten, zog es an die Boni-Horst-Bar. Dort traf man auf eine Reihe von Stammgästen die einer Hippiekomune von der Melchsee-Frutt angehören zu schienen. Man roch an diesem Abend mehr Gras als man es am ganzen Wochenende auf den Wiesen sah, Wintereinbruch im März sei Dank. Langsam zog es die Hippies mitten in der Nacht den Berg hinunter im grössten Schneetreiben. Schnee schien dann wieder die Spezialität des Barbetreibers zu sein, auf eine Schnupfanfrage von einem KTVler erwartete er „weises Zeugs“.

Viel Schnee wartete am Sonntag auf uns, nach anfänglicher Bewölkung zeigte sich das Skigebiet dann doch noch von seiner Sonnenseite und so konnten die motivierten KTVler noch ein paar Abfahrten wagen. Auch hier sorgte der Tiefschneehase noch einmal für Lacher als er eine neue Methode zur Düngung der Pistenränder vom Sessellift aus einführte. Ein anderer glänzte mit dem Satz: „De Sessellift schöttlet min Buuch döre ech gang gloubs id Mettagspause“. Beim gemeinsamen Mittagsessen beschloss man, sich am Nachmittag noch in die Sonne zu legen und danach heimzufahren. Der Wirt vom Bonistock gab uns noch auf den Weg das wir gerne wieder kommen können. Verletzungsfrei und eventuell mit einem leichten Sonnenbrand ging es zurück nach Menznau, wo der Schnee bereits wieder vom Himmel fiel.

Merci Bruno für die Organisation des reibungslosen Skiweekends.