Sportweekend Yverdon

erstellt am: 25.05.2015 | Kategorie: Berichte

Dieses Jahr fand das traditionelle Sportweekend des KTV für einmal nicht über Auffahrt sondern über Pfingsten statt – Spass gemacht hat es trotzdem in Yverdon.

GoKart

Mit grosser Vorfreude nahmen gut 20 KTVler am Donnerstagmorgen die Reise nach Yverdon in Angriff. Kaum hatten wir den Röstigraben überquert, blickte uns auch schon die Sonne entgegen. An der Kartbahn wurden wir von einer netten Bardame mit noch netterem Akzent begrüsst. Bei dieser Gelegenheit konnten wir sogleich unsere nicht vorhandenen Französischkenntnisse unter Beweis stellen. Danach erhielten wir durch ein zehnminütiges Training die Chance, uns an die windigen Verhältnisse auf der Kartstrecke zu gewöhnen. Das Training wurde sehr unterschiedlich in Angriff genommen – während die einen ab der ersten Sekunde Vollgas gaben, entpuppten sich andere als Sonntagsfahrer – als hätten sie Olly Murs auf den Ohren. Im Anschluss an das Training war das Qualifying zu absolvieren, bei welchem die zwei Startgruppen „Schilten-7nis“ und „KTV-Formel 1“ für das Rennen auserkoren wurden. Nachdem Pedro Alonso das Rennen der „Schilten7nis“ für sich entscheiden hatte, zeigte Tom Lüthi im Rennen der „KTV-Formel 1“ allen den Meister und feierte einen souveränen Start-Ziel-Sieg.

Bowling

Nach dem Kartfahren nahmen wir unser Schlafquartier direkt am See in Beschlag. Neben dem Beziehen der Betten stand dabei das Befüllen des Kühlschranks mit erfrischenden Getränken im Vordergrund. Nach kurzem Ausruhen im gemütlichen Vorgarten, ging es bereits mit dem nächsten Programpunkt, dem Bowling, weiter. Beim Bowlen konnten verschiedenste Wurftechniken bestaunt werden. Leider führte jedoch nicht zwingend die Ästhetik zu Punkten, sondern vielmehr die Anzahl der umgeworfenen Kegel. Neben dem Bowlen interessierten sich die KTVler auch für die Korbwurfautomaten. Nachdem Altmeister Seppi eine schier unschlagbare Marke vorgelegt hatte, gelang es unserem Wurf-Ass Res, diese dennoch um Haaresbreite zu knacken. Zudem vermochte der frischgebackene „Schilten-7ni“-Meister Pedro seine Vielseitigkeit am Plüschtier-Automaten unter Beweis zu stellen, indem er einen Fussball für lediglich einen Franken herausholte. Kily González mochte ihm diesen Erfolg jedoch nicht gönnen, weshalb er den Ball sogleich im Stade-de-Yverdon entsorgte.

Wasserskifahren

Am Freitagmorgen stand Wasserskifahren in Estavayer-le-Lac auf dem Programm. Während sich der „Schilten-7ni“-Meister auf den Lorbeeren des Vortags bzw. der Rattan Lounge ausruhte, begaben sich einige KTVler ins kühle Nass. Das mit dem Wasserskifahren war jedoch nicht so einfach. Wakeboard-Legende Lexu zeigte zwar anschaulich wie das Ganze funktioniert, die restlichen KTVler legten gemeinsam trotzdem weniger Meter zurück als unser Surferboy. Ein bisschen unterkühlt aber dennoch glücklich begaben wir uns anschliessen zum chilligen Grillplatz, wo wir Fleisch en Masse geniessen durften. Am Nachmittag besuchten wir die schon fast obligate Weindegustation. Während bei den jüngeren Mitgliedern eher das Motto „Hauptsache Alkohol“ vorherrschte, nutzten andere die Chance, um mit dem Weinbauern über seinen Wein und die Region zu fachsimpeln.

Swin-Golf

Am Samstag fuhren wir durch die waadtländer Peripherie bis nach Cremin, wo uns ein reichhaltiges Brunchbuffet erwartete. Die Portionen wurden zwar durch die Hofdame streng rationiert, die servierten Spezialitäten waren aber dennoch sehr lecker. Nach ein, zwei Gläsern Weisswein ging es weiter zum Swin-Golf. Im Hinterland würden wir diese vereinfachte Spielart des Golfsports wohl „Buure-Golfe“ nennen. In vier Gruppen wurde der Tiger Woods des KTV gesucht. Am ehesten konnte hierbei Elias überzeugen, welchem ein Hole-in-one gelang. Ob er auch abseits des Platzes die Qualitäten eines Tiger Woods erfüllt, konnte nicht abschliessend geklärt werden. Auch der „Schilten-7ni“-Meister vermochte auf sich aufmerksam zu machen: Nach dem ersten Abschlag und einem damit verbundenen Pfostentreffer spickte es den Ball soweit zurück, dass er ein paar Meter hinter dem Abschlagpunkt weiterspielen durfte. Einige Querschläger und abgelaufene Meter später durften wir ein verdientes Bierli zu uns nehmen. Auf dem Rückweg nach Yverdon wurde ein Zwischenstopp beim Coop Pronto eingelegt, wo wir uns mit Fleisch und Chips für das abendliche Grillen auf unserem Vorplatz eindecken konnten. Am Lagerfeuer kam es pünktlich um 24 Uhr zum geplanten Singfest. Dabei wusste die alte Garde mit ihrer Textsicherheit zu überzeugen, sodass es nicht beim gemeinsamen „Helene Fischer“-Mitsummen blieb. Gekennzeichnet von den Festivitäten des Vorabends traten wir am Sonntag die Heimreise nach Menznau an. Auch dieses Sportweekend wird allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben – Heya KTV!