Die Fussballer des KTV Menznaus nehmen nach der letztjährigen Premiere im Sommer 2026 erneut an der Schindler Liga teil. Gespielt werden in Emmen vier Vorrunden-Spiele vor den Sommerferien sowie die Playoffs im Spätsommer. Die Tabelle sowie Ergebnisse aller Teams finden sich auf der Webseite des FC Schindler.
Donnerstag, 07.05.2026, 19.30 Uhr: KTV Menznau vs. FC Ruag 2:0
Team (3-1-4-2): E. Bühler (TW); T. Häfliger, H. Schaller (LIV), A. Haas (IV), M. Wirz, M. Bislimaj (RIV); A. Schärli (ZDM), S. Grüter, J. Häfliger (ZM); S. Häfliger, G. Sardast (LM), A. Röösli, K. Röösli (RM); P. Wirz, J. Roos, S. Bühler (ST).
Die Werkself der Firma Ruag, auf dessen Gelände die Schindler Liga jeweils ausgetragen wird, startete druckvoller in die Partie, jedoch ohne dabei zu sehr gefährlichen Aktionen zu kommen. Die anfängliche Nervosität konnte durch das Herausspielen einiger Chancen nach etwa zehn Minuten abgelegt werden. Früh zeigte sich in der Partie, dass der Gegner zwar wohl über die technisch versierteren Spieler verfügt, unsere Vorteile aber in der Eingespieltheit sowie in der Ausdauer bestehen. Auch wies der gegnerische Torwart auf Schwierigkeiten bei Weitschüssen hin, während unser Schlussmann Elia Bühler dabei keine Mühe bekundete. So gelang Andri Schärli kurz vor der Pause per unplatziertem Schuss von der Strafraumgrenze das 1:0. In der zweiten Halbzeit ging das Spiel weiter wie vor dem Seitenwechsel. Die Menznauer Fussballer erspielten sich gute Chancen, diese wurden jedoch vom Torwart, Pfosten oder der Latte abgewehrt oder durch zu wenig Durchschlagskraft vereitelt. Glück bekundete man bei einem schön herausgespielten Angriff des Gegners, dessen Treffer wegen Abseits jedoch aberkannt wurde. Diese Aktion widerspiegelte das Aufbäumen des Gegners nach einer gespielten Stunde, die plötzlich Überzahlsituationen im Mittelfeld vorfanden. Die gegnerische Druckphase durchbrach jedoch Sandro Bühler, der per schönem Weitschuss über den Torwart den 2:0-Sieg für die KTVler eintütete. So konnte durch eine solide Abwehrarbeit, teilweise schöne Kombinationen und eine gute Kampfleistung der erste Sieg im ersten Spiel erreicht werden.
Mittwoch, 13.05.2026, 20.00 Uhr: KTV Menznau vs. FC UBS 1:4
Team (4-5-1): E. Bühler (TW); M. Stirnimann, H. Schaller (LV), L. Haas, C. Renggli, K. Röösli, A. Schärli (IV), M. Wirz, M. Bislimaj (RV); J. Häfliger, J. Schaller, D. Bakken (ZM); S. Häfliger, G. Sardast (LM), J. Roos, J. Unternährer (RM); P. Wirz, L. Achermann (ST); T. Häfliger (Coach).
Gegen die Mannschaft des FC UBS, den letztjährigen Dritten der Schindler Liga, starteten die mit einer 18-köpfigen Rekorddelegation angereisten Menznauer mit einer defensiven Taktik. Bereits in den ersten Minuten war ersichtlich, dass der Gegner eingespielt, technisch beschlagen und physisch stark ist. Trotzdem konnte gut dagegen gehalten werden und sich Chancen und eine strittige Penaltyszene herausspielen. Leider führte ein Doppelschlag nach einer halben Stunde dazu, dass die UBS mit einer 2:0-Führung in die Pause gehen konnte. Als Ziel wurde in der Pause ausgewiesen, physisch präsenter aufzutreten. Dieses konnte umgesetzt und gar mit dem Anschlusstor belohnt werden. So verwertete der niederländische Importspieler Daan Bakken nach etwa 50 gespielten Minuten eine flache Hereingabe per Grätsche ins Tor. Jedoch konnte der Gegner nach einer ungenügenden Abwehrarbeit wenige Minuten später wieder die 2-Tore-Führung herstellen. Die Menznauer konnten keine Reaktion mehr zeigen, da schlicht die spielerischen Mittel fehlten und der Gegner unseren Aufbau durch ihr Pressing früh stören konnten. Für den verdienten Endstand von 4:1 sorgte ein schöner Weitschuss kurz vor Schluss. Trotz der klaren Unterlegenheit darf das Team um Spielertrainer Tom Häfliger, dem nach einem intensiven Wochenende die Körner (oder Kölner?) für einen Einsatz fehlten, einige positive Aspekte für das nächste Spiel mitnehmen.
Mittwoch, 27.05.2026, 20.00 Uhr: KTV Menznau vs. Team Marketing verschoben
Donnerstag, 25.06.2026, 19.30 Uhr: KTV Menznau vs. FC Roche 3:3
Team (4-2-3-1): E. Bühler, S. Schwegler (TW); M. Stirnimann, H. Schaller (LV), C. Renggli, A. Haas (IV), L. Achermann, M. Wirz (RV); J. Schaller, R. Stöckli, A. Schärli (ZDM); J. Unternährer (ZOM), L. Haas (LM), J. Häfliger (RM); F. Birrer, P. Wirz (ST); T. Häfliger (Coach).
Im letzten Spiel vor der Sommerpause wartete mit dem FC Roche ein Gegner, der zuvor gegen den FC UBS ein 2:2-Unentschieden erreicht hatte. Die Anfangsviertelstunde gehörte den Menznauern, ohne dass sie sich jedoch klare Torchancen herausspielen konnten. Nach der Trinkpause trat das Pharmateam dominanter auf und ging nach 37 Minuten in Führung. So konnte der bullige Stürmer den Abpraller im Fünfmeterraum gut abschirmen und verwerten. Statt durch das unnötige Gegentor geknickt zu sein, drehten die KTVler die Partie noch vor der Pause. So verwertete Jonas Unternährer nach 40 Minuten eine Chance im Strafraum eiskalt zum Ausgleich. Drei Minuten später traf Joel Schaller mit einem sehenswerten Flachschuss aus 16 Metern zur 2:1-Führung. Die zweite Hälfte begann auf beiden Seiten ohne grössere Aufreger. Statt den Torhütern kam eher der Porsche auf dem Parkplatz, obwohl er durch ein fünf Meter hohes Netz und rund 20 Meter Distanz geschützt war, mehrfach ins Zittern. Nach einem Energieanfall von Roland Stöckli über die linke Seite legte Jonas Unternährer dessen Zuspiel für den Comeback-Spieler Fitim Birrer auf, der zum 3:1 in der 65. Minute traf. Fast gelang Jonas Unternährer sogar noch das 4:1, doch sein Schuss aus spitzem Winkel strich knapp am Tor vorbei. Rund eine Viertelstunde vor Schluss konnte der FC Roche nach einer schönen Drehung und einem satten Schuss aus 16 Metern wieder verkürzen. Dadurch kamen die Menznauer gegen die routinierten Gegner nochmals ins Zittern. Ein Déjà-vu erlebte das Team um Spielertrainer Thomas Häfliger in der 90. Minute, als es nach einem Eckball ein sehr ähnliches Gegentor wie beim 1:1 hinnehmen musste. Anschliessend bewahrte Samuel Schwegler seine Mannschaft mit einem starken Herauslaufen gar noch vor Schlimmerem. Auf der anderen Seite bot sich den KTVlern in den Schlusssekunden jedoch ebenfalls noch eine Topchance zum Siegtreffer.

