Die Menznauer Korbballer nahmen die bereits zwölfte Spielzeit in der Nationalliga in Angriff.
Jährlich im Frühling wechseln unsere Korbballer die Hallen- gegen die Fussballschuhe und begeben sich aus der geheizten Halle hinaus auf den Rasen. Auch in dieser Saison konnte das Team dabei auf die Leitung von Regi Zemp zählen, welche von Beginn weg die Laufbereitschaft in der Defensive des Teams ansprach und den Finger darauf hielt. Dass die Defensive in dieser Saison besonders wichtig werden würde, zeigte sich bereits im April am Vorbereitungsturnier in Pieterlen (BE). An diesem Turnier nahm man mit zwei Teams teil, da unser Kader in dieser Saison 18 Spieler umfasste.
Vorrunde
Der Start in die NLA-Saison widerspiegelte dann die bereits bekannten Defizite in der Defensive. Trotz starker Leistungen bekam man zu viele Gegenkörbe und musste so bis in die zweite NLA-Runde warten, um den ersten Sieg einzufahren. Bei diesem Sieg blieb es in der Vorrunde auch, obwohl man sich von Spiel zu Spiel verbesserte und über weite Strecken mit den Gegnern mithalten konnte. Als Vorbereitung auf die Rückrunde wurden über den Sommer Testspiele gegen den aus der Saison bekannten NLA-Gegner Madiswil sowie gegen ein zusammengesetztes Team mit bekannten Gesichtern aus der Innerschweizermeisterschaft aus Willisau, Hergiswil und Zell organisiert.
Rückrunde
Die Rückrunde Anfang August startete dann gleich mit unserem zweiten Sieg der Saison. Dieser gab Auftrieb, und so konnten eine Woche später am zweiten Rückrundenspieltag gleich zwei der drei Partien für sich entschieden werden. Dank dieser drei Siege kamen wir weg vom Tabellenende und positionierten uns vor dem letzten Spieltag auf dem achten Zwischenrang. An der Schlussrunde kam es gleich zu Beginn des Tages zum entscheidenden Spiel gegen den Tabellenletzten Oberaach. Die Thurgauer konnten uns in der Vorrunde ganz knapp schlagen und setzten sich auch in der Rückrunde gegen uns durch. Da sie in ihrem zweiten Spiel gar noch einen weiteren Sieg holten, war für uns klar, dass der Abstieg unumgänglich war. Mit diesem Wissen machte man sich bereit, den beiden kommenden Gegnern noch das Bein im Kampf um die Medaillen zu stellen, gleichzeitig aber auch durchzurotieren, damit alle mitgereisten Spieler zu Spielzeit kamen und junge Spieler erste NLA-Erfahrungen sammeln konnten.
Saisonfazit
Zu Beginn und am Ende der Saison lief nicht alles nach Plan, und nach nur einer Saison in der NLA spielen wir kommenden Sommer wieder in der NLB. Die eine Saison hat aber gezeigt, dass wir mithalten und in den kommenden Saisons auf junge Nachwuchsspieler setzen können. Somit wird die kommende Saison in der NLB eine gute Chance sein, an den richtigen Stellschrauben zu arbeiten und junge Spieler weiter aufzubauen. Wir möchten allen danken, die auch in dieser Saison wieder mitgefiebert und uns unterstützt haben. Eine Randsportart lebt von ihren treuen Fans.


